
Aquarell
29 mal 46 cm
Durch mein berufliches und ehrenamtliches Engagement im Sozialverband VdK e.V. und als stellvertretende Behindertenbeauftragte der Stadt Overath, nehme ich immer wieder wahr, dass sich Armut, Schwerbehinderung, Erwerbsunfähigkeit, Krankheit und Pflege häufig im Verborgenen zeigen. Betroffene Menschen ziehen sich zurück obwohl sie Zuwendung und Unterstützung und Verständnis benötigen. Oft entsteht der Eindruck, das sie sich am liebsten verstecken, da sie sich gesehen und wahrgenommen fühlen.
Sozialgesetze sind für viele Menschen schwer überschaubar. Der Umgang mit Anträgen und Behörden wird häufig vermieden und als belastend und angstbesetzt erlebt. Um so wichtiger sind verständliche Informationen, persönliche Unterstützung und das Aufzeigen von Perspektiven -ebenso das Gefühl mit den eigenen Sorgen nicht alleine zu sein. Einige dieser Aspekte spiegeln sich auch in meinen Bildern wieder.
